Wird jetzt sogar Hasselhoff für Spahns Impfpropaganda benutzt?


„I’ve been looking for freedom, I’ve been looking for so long … still the search goes on“: Mit diesen Textzeilen sang sich der „Baywatch“- und „Knight Rider“-Star David Hasselhoff in die Ohren und Herzen unzähliger Deutscher.

Behäbige Impf-Kampagne

Nun soll er diese Beliebtheit ausnützen, um die behäbige Impf-Kampagne des Gesundheitsministeriums anzukurbeln. Auch darin redet er zwar von Freiheit – in Wirklichkeit ist es aber ein Offenbarungseid, mit welcher Verzweiflung uns die Regierenden mittlerweile die umstrittenen Impfungen schmackhaft machen wollen.

  • Deutsche Impf-Kampagne droht, ins Stocken zu geraten
  • Behauptet, nur mit der Impfung gibt es die „Freiheit“, die Welt zu bereisen
  • Macht Leuten Angst vor den Tod und will daher die Durchimpfung vorantreiben
  • Ist das Ganze nur eine PR-Aktion, um sich wieder ins Gespräch zu bringen?

„Freiheit“ als zentrales Erzählungsmotiv

Wo Österreich fast eine Million Euro aus dem Geld der Beitragszahler auf den Putz haute („Baby, lass uns impfen … endlich sind wir frei“), dort hat der Münsterländer Spahn (CDU-Gesundheitsminister) womöglich die Sparsamkeit seiner schwäbischen Landsleute entdeckt. Denn das Video der Kampagne #ÄrmelHoch des deutschen Gesundheitsministeriums macht den Eindruck einer Low-Budget-Produktion. Dessen Impf-Kampagne droht allmählich ins Stocken zu geraten.


In einem Video faselt David Hasselhoff, seines Zeichens Spross einer niedersächsischen Auswanderer-Familie nach Amerika, etwas von „Freiheit“: „Das, worauf ich mich freue ist die Rückkehr der Normalität, ist die Freiheit. Die Freiheit, sich impfen zu lassen und wieder um die Welt zu reisen,“ beginnt die pathetische Ansprache des 90er-Idols – und es ist noch nicht die übelste Erzählung, die er dem Publikum entgegen schickt.

Screenshot von twitter.com

Schutz vor dem Tod oder vor dem Vergessen?

Denn in weiterer Folge bringt er den Schmäh der supergefährlichen Todesseuche ein: „Meine wichtigste Erfahrung in der Pandemie ist der Tod. Sie verursacht Tod.“ Daher gibt es für ihn nur eine Schlussfolgerung, wie man dem begegnen kann. „Den Rat, den ich allen in Amerika und der ganzen Welt und in Deutschland erteilen kann ist: Lasst. Euch. Impfen,“ räuspert ‚The Hoff‘ in die Kamera.

Den gesamten, etwas bedrohlichen Vortrag hält er vor seiner exklusiven Millionen-Villa. Um doch noch ein bisschen Vertrauen zu wecken, flext das ehemalige Sexsymbol der 90ern seinen Bizeps und offenbart dabei ein Impf-Pflaster. Ob dieses im Gegensatz zu dem von Günther Jauch echt ist oder der Künstler, der unlängst diverse Erinnerungsgegenstände versteigerte, nur etwas Geld brauchte oder sich zumindest wieder ins Gespräch bringen wollte, ist unbekannt.