Stecken diese Männer hinter Anti-Impfzwang-Plattform?


Im Februar wurde die Plattform ANIMAP von einem Schweizer namens Markus (Name der Redaktion bekannt) ins Leben gerufen. „ANIMAP“ steht für „Anti-Impf-Apartheid“. Markus will mit dem Unternehmerverzeichnis, das sich gegen den Impf- und Testzwang stellt, einen Gegenpol zur Zweiklassengesellschaft bieten.

ANIMAP steht für „Anti-Impf-Apartheid“

Österreichische Unternehmer erfuhren bereits staatliche Repressalien, nachdem sie sich auf der Plattform eintragen ließen. Jetzt interviewte den ANIMAP-Gründer Markus und seinen Unterstützer Fritz via Telegram – anonym und verschlüsselt. Denn beide haben Angst vor dem Terror des Mainstreams

  • ANIMAP steht für „Anti-Impf-Apartheid“
  • Branchenverzeichnis für Unternehmer gegen Zweiklassengesellschaft
  • Macher stammen aus der Schweiz
  • Aufgrund von medialem Druck wollen sie anonym bleiben
  • Berufen sich auf die Menschenrechte: Niemand soll diskriminiert werden
  • Wollen auch keine Geimpften ausgrenzen!

Unlängst bat ihn der ORF um ein Interview. Doch Markus hat längst kein Vertrauen mehr in die Mainstream-Medien und lehnte ab.

Im Februar gründeten Sie das Branchenverzeichnis ANIMAP. Wie kam es dazu?

Markus: Als mir klar wurde, wohin die Politik nicht nur hier in der Schweiz sich bewegt, machte ich mir Gedanken darüber, wie wir Menschen darauf reagieren könnten. Es drohte eine Zweiklassengesellschaft mit Ausgrenzung von Mitmenschen und von mir selbst, weil eine Impfung für mich nicht in Frage kommt. Dann hatte ich die Idee von ANIMAP, was die Kurzform von Anti-Impf-Apartheid ist. Durch einen Aufruf in den sozialen Medien fand ich einen Informatiker, der mich technisch unterstützte. Und so lancierten wir zuerst in der Schweiz die Plattform ANIMAP und generierten innerhalb von zwei Wochen über 1.000 Einträge.

Sie haben sich unlängst an uns gewendet und sich bereit erklärt, ein Interview mit uns zu führen. Dennoch wollen Sie anonym bleiben. Wer sind Sie?

Markus: Ich bin Familienvater und seit April 2020 im Widerstand gegen die meines Erachtens unverhältnismäßigen Maßnahmen, war und bin oft auf der Straße, um damit ein sichtbares Zeichen für meine kritische Haltung zu setzen.

Und Sie, Fritz, unterstützen Markus dabei?

Fritz: Ich bin ehrenamtlicher Helfer und unterstütze die Plattform bei verschiedenen Projekten.

Sind Sie selbst Unternehmer? Aus welchen Branchen?

Markus: Ich bin Angestellter und seit Januar auf Jobsuche, weil ich aufgrund meiner kritischen Haltung die Arbeit verloren habe.

Fritz: Ich bin seit Februar 2020 selbstständig. Also seit genau vor Beginn der Krise. Da ich mit meiner Einzelfirma im Bereich Beratung hauptsächlich Gastro-Firmen betreue, traf mich die Krise frontal. Als selbstständig Erwerbender, der neu anfing, habe ich auch keine Staatsgelder zugute.

Was möchten Sie mit ANIMAP bewirken?

Markus: Das Ziel von ANIMAP ist nicht die Ausgrenzung von Geimpften, sondern die Verhinderung der Diskriminierung jener, welche die Impfung nicht wollen. Wir haben uns deswegen Mitte Februar erstmals getroffen und haben die Plattform Anfang März aufgeschaltet.

Fritz: Ich habe auch sehr früh erkannt, dass die Politik in Richtung auf Einschränkungen der Menschenrechte und Grundrechte abzielt. Mit ANIMAP können wir einen Gegenpol bilden und die Menschenrechte bekannter machen. Denn Artikel 2 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung sagt klar aus, dass niemand diskriminiert werden darf! Vor allem der Artikel 2.2 wird verletzt, wenn jemand sich aus Überzeugung nicht impfen lassen will, aber Reise- oder andere Einschränkungen erdulden muss, wie sich testen zu lassen für den Besuch einer Veranstaltung.

 

Artikel 2 der Menschenrechtskonvention:

1. „Weiter darf keine Unterscheidung gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, ohne Rücksicht darauf, ob es unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder irgendeiner anderen Beschränkung seiner Souveränität unterworfen ist.“

2. „Jeder Mensch hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeine Unterscheidung, wie etwa nach Rasse, Farbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer und sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstigen Umständen.“


Warum sollen sich Unternehmer bei ANIMAP registrieren?

Markus: ANIMAP ist eine FREIE Plattform für ALLE Menschen. Wir erheben keinerlei Gebühren, um jedermann die Möglichkeit zu bieten, seine Angebote OHNE Einschränkungen der Persönlichkeitsrechte in Anspruch zu nehmen. Bereits heute erhalten wir viele Zuschriften von Menschen, welche explizit Anbieter von ANIMAP berücksichtigen und betonen, dass sie das auch nach dieser Krise so beibehalten werden.

Fritz: Weil es ein Gegenpol zum menschenrechtsverachtenden Gebaren der staatlichen Organe ist. Artikel 7 der Menschenrechte beschreibt die Pflicht der Staaten, ihre Gesetze für alle Menschen gleich anzuwenden. Dieser Artikel verpflichtet die Staaten – im Unterschied zu Artikel 2, bei welchem es um das Verbot der Diskriminierung bei der Anwendung der Rechte der Erklärung geht – ihre Gesetze für alle Menschen gleich anzuwenden.

Die Repressalien durch Medien und Staat sind gegen ANIMAP groß. Die Polizei sucht gezielt Unternehmer, die sich bei Ihnen eingetragen haben, auf…

Markus: Aufgrund der medialen Berichterstattung waren und sind viele UnternehmerInnen verunsichert, was die Rechtslage angeht. Viele wissen nicht, dass die Covid-Verordnungen auch in Österreich verfassungswidrig und deshalb illegal sind. Wir haben diesbezüglich unzählige Anfragen und leider auch Anträge zur Löschung der Einträge erhalten. Viele Menschen hatten noch nie Konflikte mit den Behörden und sind entsprechend schnell einzuschüchtern. Vor allem dann, wenn auch noch die Polizei willkürliche Kontrollen durchführt.

Wir sind froh darüber, dass die Anwälte für Aufklärung eine Klarstellung publiziert haben, welche wir umgehend auf animap.at veröffentlicht haben. Damit kann jedermann von seinen Rechten Gebrauch machen und die Repressalien werden dadurch wirkungslos.


Warum wollen Sie anonym bleiben?

Markus: Ich möchte meine Privatsphäre und meine Familie schützen. Wenn ich daran denke, wieviel Diffamierung wir als Anonyme bereits erfahren, möchte ich lieber nicht erleben, wie weit diese Menschen gehen, wenn sie wissen, wer ich bin.

Fritz: Ich setze mich ehrenamtlich im Rahmen meiner Möglichkeiten ein. Ein öffentliches Auftreten ist mit großem Zeitbedarf verbunden, was ich aus finanziellen Gründen nicht in Betracht ziehe.

Es gibt auch einen deutschen und einen österreichischen Ableger. Wie haben Sie das erreicht?

Markus: Es begann mit einigen Anfragen aus Deutschland und Österreich, ob wir sowas auch in diesen Ländern anbieten könnten. Aufgrund dessen, dass die Plattform bereits programmiert war, mussten wir nicht den Gesamtaufwand erneut betreiben. Dann mussten die Infos nur noch in die richtigen Hände kommen und ANIMAP auch in Deutschland und Österreich promotet werden. Das geschah eigendynamisch, also ohne unser großes Zutun, was einfach zeigt, dass viele Menschen ähnlich denken und sich nach solch einem Angebot gesehnt haben.

Wie viel Zeit investieren Sie in das Projekt? Welche Schwierigkeiten müssen Sie meistern?

Markus: Ich bin täglich mehrere Stunden mit ANIMAP beschäftigt.
Datenpflege, Mailkorrespondenz, Austausch im Team, Projektierungen für die Weiterentwicklung usw., als da wären die sabotageartigen Fakeeinträge, welche es insbesondere In Österreich gegeben hat. Zu 100en wurden Firmen gegen ihre Kenntnis eingetragen und im Anschluss per Mail darauf aufmerksam gemacht. Das gab viel böses Blut und gehässige Mails. Es hat uns dann dazu bewegt, ein „Response“ in das System einzubauen, damit User sich verifizieren können.

Fritz: Ich investiere ca. 5-10 Stunden pro Woche.

Markus, Sie haben weitere „Projektierungen“ angesprochen?

Markus: Also: Was die Zweiklassengesellschaft angeht, geht es ja nicht nur um unsere Einkäufe, Frisörbesuche und Restaurantbesuche. Es betrifft auch die Arbeit, unsere Freizeit, unsere Beziehungen. Wir sind da an konkreten Projekten dran, die sind aber noch nicht ganz spruchreif. Du erfährst aber als Erste, wenn wir damit rausgehen.

Möchten Sie noch etwas loswerden, Fritz?

Fritz: ANIMAP wird von unkritischen Medien oft als Plattform für Impfgegner bezeichnet. Das entspricht deshalb nicht der Wahrheit, weil sich ANIMAP nicht gegen die Impfung richtet, sondern sich dafür einsetzt, dass jene, welche sich nicht impfen lassen wollen, deshalb nicht ausgegrenzt und diskriminiert werden.

Vielen Dank für das spannende Gespräch!