Österreich: Gilt bei uns die 4G-Regel?


Im Februar wurde die Plattform ANIMAP von einem Schweizer ins Leben gerufen und steht für „Anti-Impf-Apartheid“. Das Unternehmerverzeichnis stellt sich gegen den Impf- und Testzwang und will einen Gegenpol zur Zweiklassengesellschaft bieten. Österreichische Mut-Unternehmer, die sich eintragen ließen, erfuhren bereits staatliche Repressalien.

Anti-Impf-Apartheid

Als das erste Mal über das Branchen- und Dienstleistungsverzeichnis ANIMAP berichtete, waren dort rund 300 Einträge mutiger Unternehmer, die gegen Diskriminierung Ungeimpfter sowie den Testzwang aufstehen, verzeichnet. Seither sind etwa tausend weitere Einträge furchtloser Entrepreneure hinzugekommen und es werden immer mehr. Trotz der Einschüchterungsversuche der Staatsmacht und mieser Hetze hiesiger Medien lassen sich die Betreiber der Firmen nicht so einfach unterdrücken. Sehr zum Missfallen der Obrigkeit, die den außerordentlich gut informierten Unbeugsamen macht- und ratlos gegenüberzustehen scheint.

Widerstand wie das kleine gallische Dorf

Denn so wie das kleine gallische Dorf einer legendären Comic-Reihe lassen auch sie sich „sicher nicht unterkriegen“, wie die Architektin Lotte Riegler gegenüber dem Wochenblick betonte. Auch die Gastronomin Roswitha Holzmann, die nach einem „Puls4“-Interview wegen ihres Eintrages auf ANIMAP ihr Tennis-Stüberl in Stockerau, das sie gepachtet hatte, verlor, ist nicht kleinzukriegen. Ihr Pachtvertrag wurde kurzerhand gekündigt. Ihr Vergehen: Sie wollte nicht zu den Leuten gehören, „die andere diskriminieren“. Nach dem ersten Schock schnell wieder erholt und motiviert, meinte sie: „In der Gastronomie finde ich immer was“, und dass sie ohnehin nicht mehr lange bis zur Pension hätte.

Die Gründer der Plattform bleiben derweil im Hintergrund und das ist auch verständlich und gut so. Sie wollen ihre Familien schützen, wie sie im exklusiven Wochenblick-Interview erklärten. Und wenn man sieht, wie sehr schon die Unternehmer bekämpft werden, scheint diese Strategie nur sinnvoll, denn würde dieser enorm wichtige Beitrag zum Widerstand ins Stocken geraten, wäre das ein herber Rückschlag für die gesamte Bewegung, die sich dem Corona-Regime entgegenstellt.

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In der österreichischen Medienlandschaft gibt es bis auf den „Wochenblick“ fast keinen wirklichen Widerstand. In den vergangenen Wochen und Monaten erreichten zahlreiche Leserbriefe die „Wochenblick“-Redaktion und zeigen, dass der „Wochenblick“ mit seiner Berichterstattung einen krisensicheren Kurs fährt. Dennoch übt die Regierung einerseits mit ihren Maßnahmen großen wirtschaftlichen Druck aus – und überschüttet andererseits ihr ergebene Medien mit Geld, um die demokratische Meinungsbildung zu ihren Gunsten zu verzerren.