Hat die Corona Impfung Auswirkungen auf das Immunsystem?


A doctor making a vaccination to a child

Es ist bekannt, dass Impfungen Auswirkungen auf das angeborene Immunsystem haben und dessen Fähigkeit andere Schädlinge und Krankheiten zu bekämpfen. Eine Preprint-Studie befasst sich mit den Auswirkungen des Pfizer Präparates auf das angeborene Immunsystem.

mRNA Impfstoff

Die Schlussfolgerung verwendet den Ausdruck „komplexe funktionale Reprogrammierung“. Besorgniserregend ist, was passieren kann, wenn das Immunsystem nach der Impfung in der Zukunft auf Viren, Bakterien oder Pilze reagieren muss.

Der mRNA-basierte BNT162b2-Impfstoff von Pfizer/BioNTech war der erste zugelassene Corona Impfstoff und hat eine relative Wirksamkeit von etwa 60% bis 90% gezeigt. Über die weitergehende Wirkung der neuen Klasse von mRNA-Impfstoffen ist wenig bekannt, insbesondere darüber, ob sie kombinierte Effekte auf angeborene und adaptive Immunantworten haben. Dennoch werden sie millionenfach angewendet.

Die Studie bestätigt, dass die BNT162b2-Impfung gesunder Personen eine humorale und zelluläre Immunität gegen mehrere SARS-CoV-2-Varianten erzeugt, also sowohl Antikörper als auch T-Zellen produziert. Interessanterweise verändert der Pfizer-Impfstoff aber auch die Immunabwehr durch angeborene Immunzellen sowohl gegenüber SARS-CoV-2 als auch andern Viren, Pilzen und Bakterien. Die Reaktion der angeborenen Immunzellen auf Bakterien und RNA-Viren war nach der BNT162b2-Impfung geringer, während die auf Pilze stärker waren.

Die Fähigkeit von BNT162b2, eine effektive humorale und zelluläre Immunität gegen die neuen SARS-CoV-2-Varianten zu errezeugen, wird erst jetzt verstanden, so die Studie. Während die Neutralisation der Variante B.1.1.7 im Vergleich zum Standardstamm entweder ähnlich oder nur geringfügig reduziert war, waren neutralisierende Titer von B.1.351 nach Impfung gesunder Probanden deutlich vermindert. Im Gegensatz dazu scheint die zelluläre Immunität gegen die Virusvarianten weniger betroffen zu sein – ein Ergebnis, das auch andere Studien schon gezeigt haben.

Was passiert wirklich? Das ist noch unklar

Ein unerforschtes Gebiet ist zudem, ob die Impfung mit BNT162b2 auch zu langfristigen Effekten auf angeborene Immunantworten führt: Dies könnte bei COVID-19 sehr relevant sein, bei dem unkontrolliert sich ausbreitende Entzündungen eine wichtige Rolle für die Schwere der Erkrankung spielen. Die langfristige Modulation von angeborenen Immunantworten ist in den letzten Jahren ein Bereich von erhöhtem Interesse: Mehrere Studien haben gezeigt, dass langfristige angeborene Immunantworten nach bestimmten Impfstoffen oder Infektionen entweder erhöht (trainierte Immunität) oder herunterreguliert (angeborene Immuntoleranz) werden können .

Es wurde berichtet, dass die BNT162b2-Impfung virusspezifische CD4+ und CD8+ T-Zellen aktiviert und die Produktion von immunmodulierenden Zytokinen wie IFN-γ hochreguliert. Interessanterweise waren die besten zellulären Antworten nach der Impfung gegen die B.1.351-Variante: Die Tatsache, dass die neutralisierenden Antikörperantworten gegen diese Variante relativ schwach waren, lässt vermuten, dass die schützenden BNT162b2-Impfstoffwirkungen gegen diese Variante hauptsächlich auf T-Zellen und nicht auf Antikörpern beruhen. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den einzelnen Varianten beobachtet. Auch das haben schon andere Studien nachgewiesen, wie etwa die vom La Jolla Institute for Immunology.

Neben ihrer Wirkung auf das spezifische Immungedächtnis erzeugen bestimmte Impfstoffe wie Bacillus Calmette-Guérin (BCG) und der Masern-, Mumps- und Röteln-Impfstoff (MMR) auch eine langfristige funktionelle Umprogrammierung von Zellen des angeborenen Immunsystems.

Wirkung auf Immunsystem

Die Wirkung der BNT162b2-Impfung auf angeborene Immunantworten könnte auch auf eine Beeinflussung der Antworten auf andere Impfungen hinweisen, wie es für andere Impfstoffe als „Impfstoff-Interferenz“ bekannt ist. Die Studie empfiehlt derartige Einflüsse in zukünftigen Untersuchungen abzuklären, insbesondere die potenzielle Interaktion mit dem Influenza-Impfstoff. Dann kann man den Hunderten Millionen von bereits Geimpften wenigstens nachträglich mitteilen, ob und welchen negativen Auswirkungen die Impfung hatte und welche noch zu erwarten sind.

Geschehnisse wie auf den Seychellen, Israel, Großbritannien und anderen Ländern, lassen vermuten, dass solche negativen Auswirkungen sogar weit verbreitet seien.

Todesfälle in Deutschland

Auch in Deutschland sind mittlerweile bereits 2.707 Personen nach der Impfung an einer Covid Erkrankung verstorben, wie das Referat Presse des deutschen Bundesministeriums an Boris Reitschuster per Mail berichtet hat. Insgesamt wurden 57.146 (0,016 %) geimpfte COVID-19 Fälle gemeldet und 6.221 wurden im Spital behandelt.

Auch in Großbritannien rechnet eine Regierungskommission damit, dass in nächster Zeit 60 bis 70 Prozent der Verstorbenen bereits zwei Impfungen erhalten haben werden.

 

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